Neues „Altes“ aus der Schleswiger Straße

Es gibt Neues zu dem Geschäftsreise-Artikel über die Schleswiger Straße zu berichten – aber eigentlich ist es etwas Altes, nämlich alte Fotos.

Die untere Schleswiger Straße

sicht_zur_bahn Fangen wir an mit einem Blick aus der Schleswiger Straße in Richtung Ortszentrum. Man sieht im Hintergrund rechts das Haus Große Straße 2 (ehemaliges Teppichhaus Nissen, erbaut 1900) mit dem spitzen Türmchen und links das Gebäude Große Straße 1 (früher J.Fr.  Carstensen, erbaut 1894). Die Bahnlinie Flensburg-Kiel, die die Schleswiger Straße von der Großen Straße trennt, ist  auf dem Foto zwar nicht zu erkennen, muss aber schon existiert haben, da sie bereits 1881 eröffnet wurde. Die Häuser links in der Schleswiger Straße (Nr. 2 bis 6) wurden zwischen 1896 und 1901 erbaut. Automobile scheint es damals in Süderbrarup noch nicht sehr viele gegeben zu haben, denn Fahrradfahrer und Kinder hatten die heute viel befahrenen Straße fast noch ausschließlich für sich. Am rechten Rand des Bildes ist der Umriss des Gasthofs „Zur Börse“ zu sehen.

schleswiger_str_1900 Auf diesem Foto blicken wir vom Bahnübergang aus in die entgegengesetzte Richtung. Die rechte Seite der Schleswiger Straße ist noch weitgehend unbebaut, lediglich das Haus Nr. 2, die sogenannte „Villa Pöpperling“ – benannt nach dem ersten Besitzer, dem Arzt Dr. Pöpperling – ist zu sehen. Dieses Haus wurde 1896 erbaut, das hier noch nicht zu sehende Haus Nr. 4 dagegen 1898. Das Bild müsste demnach aus dem Zeitraum 1896 – 1898 stammen.

Die Esso Tankstelle

Die beiden folgenden Aufnahmen sind nicht ganz so alt, aber nicht weniger interessant. Sie zeigen das Gelände rund um die ehemalige Esso Tankstelle von Opel Lorenzen in verschiedenen Jahren:

esso_luft_alt

Das erste Bild muss Anfang der sechziger Jahre entstanden sein. Es zeigt die Tankstelle noch mit den beiden alten Zapfsäulen und dem separaten kleinen Tankstellengebäude. Damals war das dort angebotene Warensortiment eben noch ausschließlich auf Kfz-Artikel ausgerichtet, so dass der Flachbau eigentlich mehr als Kassenraum und Aufenthalt für den Tankwart diente. Gut zu erkennen ist am oberen linken Bildrand auch der von mir im ersten Artikel über die Schleswiger Straße erwähnte Tennisplatz. Am unteren linken unteren Bildrand sieht man das Hotel „Zur Börse“ .

esso_luft_neu

 

Die zweite Luftaufnahme ist weitaus neueren Datums, wahrscheinlich irgendwann in den Neunzigern. Das gesamte Tankstellengelände ist durch Zukauf den ehemaligen Grundstücks Nr. 7 und Abriss des dort stehenden Hauses vergrößert. Die Tankstelle ist modernisiert und an der Grenze zum Haus Nr. 9 ist eine Waschhalle errichtet worden. Beim Hotel „Zur Börse“ ist der 1976 an der Südseite des alten Gebäudes errichtete Saal zu sehen. Links unten, an der Einmündung zur Lornsenstraße, der Parkplatz des Lidl Supermarktes (damals noch in dem 1991 an Stelle des alten Müllerschuppens errichteten Neubaus).

Haus Nr. 12: Die ehemalige Klempnerei Hennings

nr12_hennings_1915 Kommen wir jetzt zum Haus Nr. 12, dem Gebäude der ehemaligen Klempnerei Hennings. Hier gibt es einige schöne alte Bilder, die es verdienen, einen näheren Blick darauf zu werfen. Das Haus wurde 1909 für den Klempnermeister Heinrich Hennings gebaut. Die erste  Aufnahme zeigt das Haus im Jahre 1915. nr12_hennings_1950b Auf dem nächsten Foto aus dem Jahre 1950 kann man sehen, dass das Haus inzwischen auf der rechten Seite aufgestockt wurde. Die Klempnerei hatte zur damaligen Zeit eine Reihe von Mitarbeitern, die sich zusammen mit Familienangehörigen vor dem Hauseingang zum Fototermin aufgestellt hatten.

nr12_hennings_belegschaft_1950 Vor dem Hauseingang sind zu sehen: links der Klempnermeister Adolf Hennings, ganz rechts der Seniorchef und Firmengründer Heinrich Hennings, dazwischen die Angestellten (v.l.n.r. Möller, Schläger, Hiller, Abendrot, Petersen, Köpke, ?, Boysen, Rasmussen). Die beiden Söhne von Adolf Hennings durften auf dem Bild natürlich auch nicht fehlen: links sitzt Hans Heinrich und rechts Horst, dazwischen der Mitarbeiter Fugmann.

nr12_hennings_detail_1950 Interessant ist auch ein Blick ins Schaufenster der Firma. Neben den für einen Klempner typischen Waren wie Waschbecken, Badezimmeröfen und Boilern erkennt man eine große Anzahl von Lampen verschiedenster Art. Dabei muss man aber bedenken, dass das Bild in der Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg entstand, als die Anzahl der Geschäfte in einem Ort wie Süderbrarup noch nicht so groß war.

Zwei Fotos aus dem Jahre 1940 beweisen, dass man auch damals schon verstand, Werbung für sein Geschäft zu machen. Sie zeigen Klempnermeister Hennings mit seinem Opel und einem Anhäger, auf dem die Werbeobjekte montiert sind.  Das linke Bild ist in der Schleswiger Straße entstanden nr12_hennings_werbung1_1940   nr12_hennings_werbung2_1940 (man beachte den jungen Mann auf dem Hausdach auf dem Anhänger – so etwas ginge heutzutage gar nicht). Das rechte Bild wurde in der Bahnhofstraße vor dem Haus Nr. 8 (Drogerie Haase und Irma-Laden) fotografiert. Wenn man die vielen Leute am Straßenrand sieht, muss es sich bei diesem Umzug wohl um ein besonderes Ereignis für Süderbrarup gehandelt haben.

nr12_boelter_1960 Im Jahre 1951 verstarb der Firmengründer Heinrich Hennings und sein Sohn Adolf Hennings übernahm das Geschäft. Als 1955 auch Adolf Hennings starb, endete die Firmengeschichte der Klempnerei. Der Laden wurde an Berthold Bölter vermietet, der hier bis 1963 sein Friseurgeschäft hatte, bevor er dann in die Schleswiger Straße 29 umzog. In der ehemaligen Werkstatt der Klempnerei war noch eine Zeit lang bis ca. 1976 eine Milchkontrollstelle.

Seither ist  das Haus ein reines Wohngebäude. Im Erdgeschoss wohnt Hans Heinrich Hennings. Im Obergeschoss wohnte zunächst Horst Hennings (später Lindaunis), jetzt der Sohn von Hans Heinrich.

Haus Nr. 13: Klempnermeister Rann

Gegenüber im 1891 erbauten Haus Nr. 13 hatte ursprünglich der Klempnermeister Heinrich Rann seinen Laden. nr13_rann_ca1903 Das Foto zeigt das Haus und seine Bewohner um das Jahr 1913 herum. nr13_rann_detail_ca1903 Ein Blick in das Schaufensterzeigt: auch Klempner Rann verkaufte Lampen. Rann zog später in die Königstraße. Nachdem 2. Weltkrieg war in dem Haus der Schustermeister Lorenz ansässig, später hatte hier der Milchmann Martin Mamsen sein Geschäft. Auch dieses Haus ist heute ein reiner Wohnhaus.

Das Altersheim

altersheim_vor_abriss Das 2006 abgerissene Altersheim in der Schleswiger Straße dürfte den meisten Einwohnern noch ein Begriff sein. altersheim_alt Die Geschichte dieses Hauses begann allerdings als Gastwirtschaft „Herberge zur Heimat“. Später hieß das Gasthaus dann „Stadt Schleswig“. Im Laufe der Jahre wurde es dann zunächst um eine Schmiede und später sogar um eine Tankstelle erweitert, bevor es 1932 von der Gemeinde Süderbrarup erworben und in ein Altersheim umfunktioniert wurde. Beim Vergleich mit dem historischen Foto kann man den Ursprung des Altersheimes durchaus noch erkennen.

Haus Nr. 44 (Tierarzt Erichsen)

Hier nur einmal zum Vergleich zwei Fotos des ursprünglich 1906 errichteten Hauses in der Schleswiger Straße 44. Das linke Foto zeigt das später von Tierarzt Dr. Claus Erichsen bewohnte Haus wahrscheinlich in seiner ursprünglichen Form, das rechte Bild stammt aus dem Jahr 2003.

46_erichsen_alt 44_erichsen
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Abstinenzlerwirtschaft in der Schleswiger Straße

In einer der Chroniken fand ich die Postkarte, die mit „Th Döges Gast- und Geschäftshaus“ beschriftet ist. Am Haus selbst ist zu lesen „Abstinenzl. Wirtschaft ‚Zur Erholung‘“.  Ich habe lange überlegt, welches Süderbraruper Gebäude das sein könnte. Schließlich fand ich in der Süderbraruper Chronik beim Haus Schleswiger Straße 85 den Hinweis, das hier Rudolf Brix im Jahre 1902 die Konzession für eine Abstinenzler-Wirtschaft erhielt – aber ein Th. Döge ist dort nicht erwähnt. Wenn man jedoch das alte Foto mit einem aktuelle vergleicht, sind gewisse Ähnlichkeiten festzustellen. Also könnte es durchaus am Platz der heutigen Autoelektrik-Werkstatt gewesen sein.

85_peters_alt   85_peters
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Manfred Gosch hat noch eine Ergänzung zur Schleswiger Straße:

Das Haus in der Schleswiger Straße 29 war bis 1939 in Besitz meiner Großeltern.Das Haus war nicht ebenerdig, man mußte zwei oder drei Stufen runtergehen. In diesem Haus war die Milchkontrollstelle. Das wurde 1939 verkauft,weil meine Großeltern und meine Eltern ein neues Haus in der Schleswiger Straße 42 gebaut haben, Dort war dann auch noch für einige Jahre die Milchkontrollstelle.

Helmut Marxen:

Das Haus Schleswiger Straße 29 gehörte früher dem Terrazzoleger Bohn, aber die Milchuntersuchungsstelle war nebenan in dem Haus Nr. 27, wo sich heute der Friseurladen befindet.

Das macht auch mehr Sinn. Der Großvater von Herrn Gosch, der Milchkontrolleur war, wird in der Chronik beim Haus Schleswiger Straße 42 als August Clausen benannt. Beim Haus Schleswiger Straße 27 ist als einer der Vorbesitzer der Bürstenmacher August Theodor Clausen benannt,

Manfred Gosch:

Moin Herr Marxen.
Mein Großvater mütterlicher Seite hieß Clausen. Alle Vornamen stimmen auch.Er war in der Tat Bürstenmacher und war später Milchkontrolleur.

Um noch einmal auf das tiefer liegende Gebäude zurückzukommen:

Die Chronik  berichtet ja, dass die Schleswiger Straße Anfang der 50er Jahre mehrfach umgebaut wurde und dass dabei auch Höhenunterschiede ausgeglichen wurde. Zur „Tieferlegung“ der Straße schrieb Karl Pusch per eMail:

Moin,

jetzt habe ich zwei Bestätigungen bekommen. Bei der Absenkung der Schleswiger Straße wurde eine Lorenbahn eingesetzt. Die Loren wurden von einer kleinen Diesellok gezogen. Am Wochenende wurden diese Loren zweckentfremdet und die kleinen Banditen der Schleswiger Straße haben hier den ÖPNV erprobt. Es ging von Schuster Jensen bis zum Mühlenplatz.

Von den Bauarbeiten und dem Einsatz der Lorenbahn müsste es doch Fotos geben. Die Teilnehmer des Wochenendverkehr haben leider keine.

Vielleicht kann sich ja noch jemand an diese Bauarbeiten erinnern und hat eventuell sogar Bilder davon. Ein Foto aus dieser Zeit (allerdings ohne die Lorenbahn) ist ja schon im Bilderrätsel 38 zu sehen gewesen.

Noch etwas zu der Milchkontrollstelle:

Hans Heinrich Hennings schreibt:

Ich habe diesen Bericht über die Milchuntersuchungsstelle gelesen und nicht
verstanden Haus Nummern usw.
Die Milchuntersuchungsstelle war ab ca 1954 ,55 in der früheren Klempnerwerkstatt
in der Schleswieger Str 12 geleitet von Herrn Hans Asmusen aus Grödersby.
Ca 1976 wurde Untersuchungsstelle auf gelöst und nach Kiel verlegt,wo
Hans Asmusen noch bis zur Rente tätig war.
Karl Pusch und Horst Hennings können dieses bestätigen.
Gruß Hans Heinrich Hennings

Karl Pusch:

Moin Heini,
hier ging es doch um die Zeit bevor die Milchuntersuchungsstelle in eure Klempnerwerkstatt einzog -also vor 1954-.
Gruß Kalli

Wenn ich das jetzt alles richtig verstanden habe (und die Chronik richtig gelesen habe), war es wohl so.

milchkontrolleur Der Großvater von Manfred Gosch August Clausen betrieb die Milchkontrollstelle zunächst in der Schleswiger Straße 27 (heute Salon Chic), baute dann in der Schleswiger Straße 42 neu und zog mitsamt der Milchkontrollstelle dort hin. Die Milchkontrollstelle war dann dort bis 1955 (laut Chronik).

Anschließend war sie dann im Haus Schleswiger Straße 12 (Hennings), wo dann Herr Asmussen der Milchkontrolleur war. In dem Zusammenhang fällt mir auch noch Dörte Jessen-Schütt (früher Petersen) ein: War die nicht auch mit der Milchkontrolle befasst ?

Karl-Heinz Philipp:

August Theodor Clausen wurde am 03.05.1882 in Loitfeld geboren, und hat am 09.10.1909 Margarethe Berlau geheiratet. A. T. Clausen ist am 04.09.1957 in Süderbrarup gestorben. Er war der Bruder meiner Großmutter
Anna Maria Philipp, geb. Clausen.
Mit Gruß Karl-Heinz Philipp

 

Süderbrarup, , , Permalink

10 Kommentar zu Neues „Altes“ aus der Schleswiger Straße

  1. Günter Gosch schreibt:

    Hallo, Herr Pusch.
    Es geht um Ihr Schreiben vom 9.12.2011.
    Ich könnte Ihnen mehr Erzählen über die Milchuntersuchungsstelle.Sie dürfen mich gerne Anrufen, würde mich sehr freuen.
    Mit freundl. Gruß G. Gosch.

    • Anita Zuther-Erichsen schreibt:

      Hallo Herr Gosch ,
      in meinem Stammbaum kommt Ihr Name auch vor !
      Meine Ur-Großeltern waren ,: Claus Jacon Heinrich Erichsen
      geb.20.5.1840 in Neuberend
      verheiratet mit : Maria Catharina Agnetha Petersen
      Geb. 9.6.1840 in Fahrenstedt
      Ihre Eltern waren: Hans Christian Petersen
      Geb.10.11.1816 in Neuberend
      Margaretha Magdalena GOSCH
      geb.28.10.1816 in Berend
      Beide sind in Haarholm verstorben !
      Waren es Verwandte von Ihnen ?
      Würde mich über eine Antwort freuen !

      Liebe Grüße
      Anita Zuther

  2. Karl Pusch schreibt:

    Moin Heini,
    hier ging es doch um die Zeit bevor die Milchuntersuchungsstelle in eure Klempnerwerkstatt einzog -also vor 1954-.
    Gruß Kalli

  3. Hans Heinrich Hennings schreibt:

    H.H.Hennings
    Ich habe diesen Bericht über die Milchuntersuchungsstelle gelesen und nicht
    verstanden Haus Nummern usw.
    Die Milchuntersuchungsstelle war ab ca 1954 ,55 in der früheren Klempnerwerkstatt
    in der Schleswieger Str 12 geleitet von Herrn Hans Asmusen aus Grödersby.
    Ca 1976 wurde Untersuchungsstelle auf gelöst und nach Kiel verlegt,wo
    Hans Asmusen noch bis zur Rente tätig war.
    Karl Pusch und Horst Hennings können dieses bestätigen.
    Gruß Hans Heinrich Hennings

  4. Manfred Gosch schreibt:

    Moin Herr Marxen.
    Mein Großvater mütterlicher Seite hieß Clausen. Alle Vornamen stimmen auch.Er war in der Tat Bürstenmacher und war später Milchkontrolleur.

    • KARL-HEINZ PHILIPP schreibt:

      August Theodor Clausen wurde am 03.05.1882 in Loitfeld geboren, und hat am 09.10.1909 Margarethe Berlau geheiratet. A. T. Clausen ist am 04.09.1957 in Süderbrarup gestorben. Er war der Bruder meiner Großmutter
      Anna Maria Philipp, geb. Clausen.
      Mit Gruß Karl-Heinz Philipp

  5. Helmut Marxen schreibt:

    Das Haus Schleswiger Straße 29 gehörte früher dem Terrazzoleger Bohn, aber die Milchuntersuchungsstelle war nebenan in dem Haus Nr. 27, wo sich heute der Friseurladen befindet.

  6. Manfred Gosch schreibt:

    Das Haus in der Schleswiger Straße 29 war bis 1939 in Besitz meiner Großeltern.Das Haus war nicht ebenerdig, man mußte zwei oder drei Stufen runtergehen. In diesem Haus war die Milchkontrollstelle. Das wurde 1939 verkauft,weil meine Großeltern und meine Eltern ein neues Haus in der Schleswiger Straße 42 gebaut haben, Dort war dann auch noch für einige Jahre die Milchkontrollstelle.

  7. Achim Gutzeit schreibt:

    Hallo Tiko,
    zum ersten Tankstellenbild schreibst du: „Das erste Bild muss in den fünfziger Jahren entstanden sein.“ Ich weiß ja inzwischen, dass du dich gut mit alten Automodellen auskennst, und davon sind vorne zwei gut zu erkennen und hinten stehen auch noch ein paar. Wäre es nicht möglich, den Zeitpunkt der Aufnahme anhand der Typen genauer einzugrenzen?

    • admin schreibt:

      Den Zeitpunkt der Aufnahme anhand der Autotypen zu datieren ist bei einer Autowerkstatt nicht so eindeutig, weil dort evtl. auch ältere Modelle stehen. Das Fahrzeug neben der Blumenrabatte scheint jedenfalls ein Opel Rekord P1 zu sein (rückwärts weisende Stebe an der Frontscheibe) und der wurde von 1957-1960 gebaut. Das rote Backsteinhaus Nr. 5a (oben in der Mitte) wurde laut Chronik 1960 errichtet. Also tippe ich jetzt mal auf Anfang der sechziger Jahre als Entstehungstermin des Fotos. Ich habe den Artikel entsprechend geändert.

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