eMail vom „Killer“

killer_spam Man ist ja als eMail-Nutzer viele Arten von Spam gewohnt – aber die eMail, die mich gestern erreichte, ist von ihrem Inhalt her dann doch auch für mich neu. Da droht einem ein angeblich von einem Bekannten angeheuerter Killer doch mit Mord, außer man meldet sich bei ihm und zahlt mehr als der angebliche Auftraggeber.

Abgesehen davon, dass die eMail in einem Englisch verfasst ist, das die meisten Deutschen vor Probleme stellen könnte, kann man durch „googlen“ leicht herausbekommen, dass diese Masche des sogenannten „Hitman-Spam“ in den USA schon seit 2006 läuft und nur darauf ausgerichtet ist, auf die Schnelle Geld von den verängstigten Adressaten zu bekommen.

Belustigend in diesem Zusammenhang ist der eMail-Dialog, den ein Bedrohter daraufhin mit dem vermeintlichen Killer geführt hat (nachzulesen unter diesem Link):

  • Zuerst zeigt er sich bereit, zu zahlen, woraufhin der „Killer“ ihm eine Adresse in Spanien mitteilt, an die er das Geld senden soll.
  • Dann handelt er das „Lösegeld“ von 3.000 Dollar auf 2.000 Dollar herunter.
  • Schließlich teilt er ihm mit, dass er die Masche durchschaut hat, woraufhin der vermeintliche „Hitman“ noch die Frechheit besitzt, zu fragen, woran er das denn erkannt hätte.

Mein Ratschlag: solche eMails – zumal, wenn sie in Englisch verfasst sind – gar nicht erst beachten, sondern gleich löschen.


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