Süder-Rätsel Nr. 315 (gelöst) – Max Christensen Bismarckstraße.

Das heutige Rätsel dreht sich wieder um einen bekannten Süderbraruper früherer Jahre.

Zu sehen ist ein Zeitungsausschnitt aus den frühen 50er Jahren, der über den (damals noch vorhandenen)  Süderbraruper Krankenwagen und seinen Besitzer / Fahrer berichtet. Den Namen der gesuchten Person und die Straße, in der sie wohnt, habe ich in dem Artikel geschwärzt.

Wie hieß der damals sehr bekannte Süderbraruper Krankenwagenfahrer
und in welcher Straße wohnte er ?

Antworten per eMail oder Kommentar.

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Der in Süderbrarup und Umgebung sehr bekannte und beliebte Krankenwagenfahrer hieß Max Christensen. Er wohnte in der Bismarckstraße 20 und betrieb neben dem Krankentransportdienst auch ein Taxigeschäft. Max Christensen verstarb 1966. Leider konnte ich bisher kein Foto von Herrn Christensen auftreiben.

An den abgebildeten Krankenwage – laut Horst Hennings ein Mercedes 170VA – kann ich mich nicht mehr erinnern, allerdings war auch Christensen späterer Krankenwagen ein Mercedes Kombi.

An Max Christensen konnten sich ebenfalls noch erinnern:

Michaela Bielke:

Mir ist nur Max Christensen bekannt. Er wohnte in der Bismarckstr.
Vg
Michaela

Horst Hennings:

Der Krankenwagen ist ein Mercedes 170VA und der Fahrer heiß Max Christensen in der Bismarckstraße
Mit freundlichen Grüßen.
Horst Hennings

Karl Pusch:

Moin,
es war Herr Max Christensen und der wohnte in der Bismarckstraße 20.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Pusch

Corinna Wernecke:

Hallo!
Mein Tipp wäre Max Christensen, gewohnt hat er in der
Bismarckstr. 20.
Gruß Corinna

Hans Frahm:

Moin zusammen,
es handelt sich um den Krankenwagendienst Christensen und war in der Bismarkstraße beheimatet.
Schöne Grüße

Kai u. Gabi Wisniewsk:

Hallo,
Ich kann da nur raten. War vor meiner Zeit.
Es könnte sich um Max Christiansen handeln.
Die Strasse weiß ich nicht.
Gruß Gabi

Hallo,
ich habe den falschen Nachnamen, ich denke er hieß Christensen und hatte
Sein Geschäft in der Bismarckstraße.
Gruß Gabi

Dietmar Nisch:

Christensen in der Bismarckstraße? Gruß, Dietmar.

…oder hieß der gute Mann Christiansen? An seinen großzügigen Mercedes-Samariter-Liegewagen (Bild) erinnere ich mich nicht, aber zeitgleich hatte er auch einen „normalen“ Mercedes. Auch ohne Blaulicht und Martinshorn war er damit oft schneller als die Feuerwehr: Fahrtzeit von Süder nach Schleswig kaum 20 Minuten. Dabei war die B201 damals noch unbegradigt und sehr kurvenreich. Und immer so zu fahren mit einem Kranken an Bord ohne Bremsen zu müssen, war schon eine große Kunst. Die Krankenwagen-Station befand sich in der Bismarckstraße „um die Nr. 24 herum“. Gruß Dietmar.

Marita Mau:

Hallo,
das war wohl Max Christensen, der in der Bismarckstraße Nr. 24 (?) mit seiner Familie wohnte, links der kleinen Einfahrt zu „Schauen Und Kaufen“. Ich erinnere mich noch von meiner Kindheit her an ihn. Er hatte eine menschlich sehr angenehme Art und war einfach beliebt.

Dietmar Nisch:

Interessant – da wird Horst Henning es besser wissen als ich, dass es sich bei dem großen Krankenwagen um einen 170VA handelt. Bei dem Gewicht von fast 2 Tonnen könnte das Fahrzeug so um die 80km/h ausreichend leisten. Diese Motortypen aus meiner Kindheit haben wohl auch mich „abgefärbt“: da ich vor 20 Jahren begeistert war wegen meinen Unimogs Typ 411. Wurde damals oft gefragt „warum denn 3 ?“, worauf ich es erklären mußte: das 1. betriebsbereit, das 2. in Reparatur und das 3. als Ersatztteileträger. Der nur 34 PS 1,7L Motor trieb noch zusätzlich einen Druckluft-Kompressor an sowie Hydraulik-Pumpe, z.B. zum Heben des bis zu 1 T tragfähigen Kastens. Mit 4-Rad-Antrieb und Differantial-Sperre erreichte man kaum 60 km/h, aber dafür konnte man manche Wege abkürzen querfeldein über Äcker und Wiesen. Gruß Dietmar

Herbert Teindl:

Hallo nach Süderbrarup,
ich habe noch einige alte Bilder aus dieser Zeit des Krankenwagendienstes aus Süderbrarup – bis 1966 Max Christensen – bis 1970 Günter Hansen, ARAL Tankstelle gegenüber dem Angler Hof – bis 1982 Herbert Teindl, Westenstrasse und Holmer Strasse. Sollte Interesse bestehen bitte melden.
Schöne Zeit in Süderbrarup.

admin:

Gerne Herr Teindl. Alles Weitere siehe E-Mail an Sie.

Herbert Teindl:

 Hallo Herr Nisch,
ich kann es mir nicht ganz verkneifen ihnen zu antworten.
Von 1951 kann ich nicht berichten, aber von 1967 ab, bin ich in Süderbrarup Krankenwagen gefahren und kenne sehr wohl die Wege in die Krankernhäuser nach Schleswig, Flensburg, Eckernförde und Kappeln. Der Straßenzustand seinerzeit war ganz anders als Heute. Eng, viele rechtswinkelige Kurven, sehr unübersichtlich, links und rechts hohe Knicks mit noch höheren Büschen und am schlimmsten, mit groben Kofsteinpflasterpassagen durch Loit, Twedt und Grumby. Das waren damals auch Stellen von etlichen Geburten im Krankenwagen, man konnte garnicht so langsam fahren (Schrittgeschindigkeit), es hat trotzdem geschüttelt, gerüttelt und gewackelt. Geburten sind ja auch etwas schönes, auch im Rettungsdienst von Heute. Was ich berichten kann, selbst mit Blaulicht, in 20 Minuten konnte man damals nicht von Süderbrarup nach Schleswig fahren. Es hat viel länger gedauert. Wer kann sich noch an die Alte Straße nach Kappeln erinnern?
Schöne Grüße Herbert Teindl

 

BilderrätselPermalink

14 Kommentar zu Süder-Rätsel Nr. 315 (gelöst) – Max Christensen Bismarckstraße.

  1. Herbert Teindl schreibt:

    Hallo nach Süderbrarup,
    ich habe noch einige alte Bilder aus dieser Zeit des Krankenwagendienstes aus Süderbrarup – bis 1966 Max Christensen – bis 1970 Günter Hansen, ARAL Tankstelle gegenüber dem Angler Hof – bis 1982 Herbert Teindl, Westenstrasse und Holmer Strasse. Sollte Interesse bestehen bitte melden.
    Schöne Zeit in Südertbraup.

  2. Marita Mau schreibt:

    Hallo,

    das war wohl Max Christensen, der in der Bismarckstraße Nr. 24 (?) mit seiner Familie wohnte, links der kleinen Einfahrt zu „Schauen Und Kaufen“. Ich erinnere mich noch von meiner Kindheit her an ihn. Er hatte eine menschlich sehr angenehme Art und war einfach beliebt.

  3. Dietmar Nisch schreibt:

    …oder hieß der gute Mann Christiansen? An seinen großzügigen Mercedes-Samariter-Liegewagen (Bild) erinnere ich mich nicht, aber zeitgleich hatte er auch einen „normalen“ Mercedes. Auch ohne Blaulicht und Martinshorn war er damit oft schneller als die Feuerwehr: Fahrtzeit von Süder nach Schleswig kaum 20 Minuten. Dabei war die B201 damals noch unbegradigt und sehr kurvenreich. Und immer so zu fahren mit einem Kranken an Bord ohne Bremsen zu müssen, war schon eine große Kunst. Die Krankenwagen-Station befand sich in der Bismarckstraße „um die Nr. 24 herum“. Gruß Dietmar.

    • Herbert Teindl schreibt:

      Hallo Herr Nisch,
      ich kann es mir nicht ganz verkneifen ihnen zu antworten.
      Von 1951 kann ich nicht berichten, aber von 1967 ab, bin ich in Süderbrarup Krankenwagen gefahren und kenne sehr wohl die Wege in die Krankernhäuser nach Schleswig, Flensburg, Eckernförde und Kappeln. Der Straßenzustand seinerzeit war ganz anders als Heute. Eng, viele rechtswinkelige Kurven, sehr unübersichtlich, links und rechts hohe Knicks mit noch höheren Büschen und am schlimmsten, mit groben Kofsteinpflasterpassagen durch Loit, Twedt und Grumby. Das waren damals auch Stellen von etlichen Geburten im Krankenwagen, man konnte garnicht so langsam fahren (Schrittgeschindigkeit), es hat trotzdem geschüttelt, gerüttelt und gewackelt. Geburten sind ja auch etwas schönes, auch im Rettungsdienst von Heute. Was ich berichten kann, selbst mit Blaulicht, in 20 Minuten konnte man damals nicht von Süderbrarup nach Schleswig fahren. Es hat viel länger gedauert. Wer kann sich noch an die Alte Straße nach Kappeln erinnern?
      Schöne Grüße Herbert Teindl

  4. Kai u. Gabi Wisniewski schreibt:

    Hallo,
    ich habe den falschen Nachnamen, ich denke er hieß Christensen und hatte
    Sein Geschäft in der Bismarckstraße.

    Gruß Gabi

  5. Dietmar Nisch schreibt:

    Christensen in der Bismarckstraße? Gruß, Dietmar.

  6. Kai u. Gabi Wisniewski schreibt:

    Hallo,
    Ich kann da nur raten. War vor meiner Zeit.
    Es könnte sich um Max Christiansen handeln.
    Die Strasse weiß ich nicht.

    Gruß Gabi

  7. Hans Frahm schreibt:

    Moin zusammen,
    es handelt sich um den Krankenwagendienst Christensen und war in der Bismarkstraße beheimatet.
    Schöne Grüße

  8. Corinna Wernecke schreibt:

    Hallo!
    Mein Tipp wäre Max Christensen, gewohnt hat er in der
    Bismarckstr. 20.
    Gruß Corinna

  9. Karl Pusch schreibt:

    Moin,
    es war Herr Max Christensen und der wohnte in der Bismarckstraße 20.
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Pusch

  10. Horst Hennings schreibt:

    Der Krankenwagen ist ein Mercedes 170VA und der Fahrer heiß Max Christensen in der Bismarckstraße.


    Mit freundlichen Grüßen.
    Horst Hennings

    • Dietmar Nisch schreibt:

      Interessant – da wird Horst Henning es besser wissen als ich, dass es sich bei dem großen Krankenwagen um einen 170VA handelt. Bei dem Gewicht von fast 2 Tonnen könnte das Fahrzeug so um die 80km/h ausreichend leisten. Diese Motortypen aus meiner Kindheit haben wohl auch mich „abgefärbt“: da ich vor 20 Jahren begeistert war wegen meinen Unimogs Typ 411. Wurde damals oft gefragt „warum denn 3 ?“, worauf ich es erklären mußte: das 1. betriebsbereit, das 2. in Reparatur und das 3. als Ersatztteileträger. Der nur 34 PS 1,7L Motor trieb noch zusätzlich einen Druckluft-Kompressor an sowie Hydraulik-Pumpe, z.B. zum Heben des bis zu 1 T tragfähigen Kastens. Mit 4-Rad-Antrieb und Differantial-Sperre erreichte man kaum 60 km/h, aber dafür konnte man manche Wege abkürzen querfeldein über Äcker und Wiesen. Gruß Dietmar.

  11. Michaela Bielke schreibt:

    Mir ist nur Max Christensen bekannt. Er wohnte in der Bismarckstr.
    Vg
    Michaela

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