Ein Bild aus Bühl in Baden

Neulich erhielt ich einen Anruf von Herrn Lothar Dahms aus Bühl in Baden. Herr Dahms hat in den Nachkriegsjahren im Flüchtlingslager in der Schleswiger Straße gewohnt und versprach mir ein Foto des Abschlussjahrgangs 1955 der Mittelschule Süderbrarup.

Heute kam nun der Brief mit besagtem Abschlussbild. Dazu schrieb Herr Dahms:

Ich lebte Ende der 40er bis Mitte der 50er Jahre mit meiner Mutter im Lager, wo Ihr Vater damals Lagerleiter war. Ich kann mich noch gut an Ihren Vater erinnern. Ich besuchte in Süderbrarup erst die Volksschule unter Lehrer Fiedler, der sich heute noch sehr altiv für den Naturschutz in der Nordsee engagiert. Dann die Mittelschule, in der Klasse war auch Ihre Schwester Edeltraud. Der Klassenlehrer war Herr Perlebach, der auch auf dem Klassen-Abschlussfoto 1955 ist. Dieses Foto habe ich dann zum Treffen nach 40 Jahren 1995 vergrößern lassen und alle die da waren haben unterschrieben.

Ich finde es schon erstaunlich, wo überall diese Seite (durch Mund-zu-Mund-Propaganda) inzwischen gelesen wird. Und hier nun das Abschlussfoto (ohne die Unterschriften). Bis auf meine Schwester erkenne ich allerdings kaum jemanden der Schüler wieder, obwohl mir einige Namen durchaus geläufig sind.

Wenn ich irgendwann dazu komme, den Artikel mit den Klassenfotos neu zu strukturieren, wandert dieses Foto natürlich auch dort hin.

Anmerkung:
Laut Hans Joachim Knabe, einem Mitschüler von Herrn Dahms, handelt es sich bei dem Bild nicht um das Abschlussfoto, sondern um ein Bild vermutlich aus der 8. Klasse. Das Abschlussfoto (2. Bild) zeigt die Klassen 10a und 10b zusammen mit dem Lehrerkollegium.

Achtung beim Draufklicken – Bilder haben eine Größe von ca. 1600×1000 Pixel.

MS_1953_Kl8b
ms_1955_kl10ab
Süderbrarup, Permalink

Ein Kommentar zu Ein Bild aus Bühl in Baden

  1. Dietmar Nisch schreibt:

    Hallo, ich bewundere immer wieder auch Klassen-Fotos der damaligen Mittelschule Süderbrarup. Mir ist auch aufgefallen, dass stets etwa 2/3 mit Schülerinnen bestand und nur 1/3 aus Schülern. Vielleicht eine authentische Erklärung meiner guten Mutter, nachdem ich das 6 x 6 nie erlernen wollte (war so 1951/52 mit dem Erlernen des Kleinen 1 x 1) und ansonsten war ich perfekt mit allen anderen Zahlen. Auch im Erlernen des Grossen 1 x 1. Also Doppel-Zahlen-Faktoren. Meine Mutter sagte mir wegen diesem Versagen dann:“ Sechs mal sechs sind sechsunddreißig, und die Mädchen sind so fleißig, denn die Jungens sind so faul, denn sie haben ein großes Maul“. Viel später lernte ich einen Mathe-Lehrer kennen (weder aus Süder noch aus SH), der seinen Schülern das Zählen beibrachte: vier-fünf-pfui-sieben-acht. Daran kann es nicht gelegen haben, denn in Wahrheit hatte ich eine riesige Angst VOR EINER SECHS IM ZEUGNIS! Ich schrieb bereits schon einen Kommentar: Nisch – eine 6 – setzen – denn eine 7 gab es nicht. Übrigens ich habe damals von meinem guten „Hünen“, Herrn Bilet für Physik eine Eins bekommen. Aber es geht wegen dem Klassen-Foto von Herrn Dahms: die Jungens von der Mittelschule waren gewiss n i c h t „faul“. Ich glaube einen Schüler vom Jahrgang 1955 zu erkennen mit dem Namen Pawlack-Klaus, in der obersten Reihe als 3. von links. Auch dürfte der Mittelschullehrer Herr Weiss seine Kinder in dieser Schulklasse untergebracht haben. Er hatte einen Sohn, der Jagdhorn blasen konnte, sowie 2 Schwestern, von denen die ältere wohl Elisabeth hieß. Dies könnte zum besagten Jahrgang „passen“. Viele Grüße, Dietmar.

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