Süder-Rätsel Nr. 252 (gelöst) – Kappelner Straße 13

„Manufakturwaren Versand Rudolf Lüth“ kann man auf dem am Haus angebrachten Schild lesen.

Doch Vorsicht – das könnte auch irreführend sein.

Welches Süderbraruper Haus ist hier zu sehen ?

Antworten per eMail oder Kommentar.

suederraetsel_252a

Dietmar Nisch:

Moin, liebe Süderbraruper, das Foto dürfte 70 Jahre alt sein und an das Haus kann ich mich nicht erinnern. Wenn unter Manufakturwaren auch Bekleidung gemeint ist, so hatte der Geschäftsinhaber Herr Lüth in der Bahnhofstrasse neben dem Radiohändler Meyer-Stüve ein Bekleidungsgeschäft und für Jedermann hatte auch alles gepaßt. Besonders erinnere ich mich an die Tochter von Frau und Herrn Lüth, Bärbel Lüth. Sie war im Harmonika-Club-Süderbrarup Mandolinen-Spielerin. Gruß Dietmar

Genau das habe ich damit gemeint, dass das Lüth-Schild irreführend sein kann. Das abgebildete Haus hat nämlich nichts mit dem Lüth-Geschäft in der Bahnhofstraße zu tun.

Aber einige sind ja anscheinend schon in dem Bildband „Die Gemeinden des Amtes Süderbrarup“ fündig geworden (obwohl ich das Foto nicht von dort habe).

Für alle, die noch überlegen, hier noch ein fotografischer Hinweis:

suederraetsel_252c

Es handelt sich auf dem Foto um das Haus Kappelner Straße 13, erbaut im Jahre 1878. Das Rätselbild stammt aus dem Jahre 1914 (hier noch einmal in der Komplettansicht:

nr_13_1914

Zu dieser Zeit befand sich hier schon – wie man auf dem Schild am linken Bildrand lesen kann – der Bierverlag von Hermann Andresen. Getränke wurde zunächst per Pferdegespann. später auch mit dem Lastwagen ausgeliefert:

nr_13_ha1   nr_13_ha2


nr_13_umdeeck Nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnete Hermann Andresens Witwe im Haus die Kneipe „Um de Eck“ (damals auch unter dem Namen „Mädi-Bar“ bekannt, obwohl Wilhelmines Tochter Mädi eigentlich Erika hieß).  Obwohl die Mädi-Bar nicht unbedingt das erste Haus am Platze war, sollen der damalige Bürgermeister Ehlers samt einigen Gemeindevertretern die vorherigen Gemeinderatsbeschlüsse mit so manchem Glas Angler Muck begossen haben.


wilhelmine_a Auf dem Bild rechts ist Wilhelmine Andresen mit einem unbekannten Gast in der Kneipe „Um de Eck“ zu sehen.

Die von einigen genannte Gastwirtschaft „Marktklause“ war eigentlich nie in diesem Hause, sondern im Gebäude auf dem Hof, das auch einmal die Wäscherei Thiel beherbergte. 1974 wurde die Gastwirtschaft im Hinterhaus umgebaut – in dieser Zeit war vorübergehend die „Marktklause“ im vorderen Gebäude, das anschließend zum Wohnhaus umgebaut wurde.

Heute befindet sich in beiden Gebäuden das griechische Restaurant „Korfu“.

Und hier die zahlreichen richtigen Antworten:

Kai u. Gabi Wisniewski:

Hallo,
Das ist das Haus in der Kappelner Strasse im Jahr 1914.
Eiche Bier Verlag, später Marktklause von Jochen Andresen.
Heute ist da das Restaurant „Korfu“ drin.

Gruß Gabi und Kai

Karl Pusch:

Moin,
Wir sehen das Haus Kappelner Straße 13 im Jahre 1914: Eiche-Bier-Verlag Hermann Andresen; heute “ Marktklause “.
Mit freundlichen Grüßen aus Hürup
Karl Pusch

Michaela Bielke:

Hallo,
es ist die Kappelner Str. 13.
Vg
Michaela

Corinna Wernecke:

Hallo!
Das Haus steht/stand in der Kappelner Str.13.
Ehemalige Marktklause, heute ein griechisches Restaurant.
Gruß Corinna

Gudrun Fricke-Jensen:

Dank der vorhandenen Literatur kann ich dieses Mal ganz sicher sein. Kappelner Str. 13, 1914, Eiche-Bier Verlag Hermann Andresen; heute Marktklause

Dietmar Nisch:

Eine urige Kneipe Ecke Kappelner Strasse und Königstrasse (gegenüber dem ehem. Lämmerstall). Gruß Dietmar

Johannes Jensen:

Moin, fangen wir mal an: zuerst „Om de Eck“ (Mädi-Bar), dann Marktklause (lecker Hähnchen), jetzt Restaurant „Korfu“.
Gruß, Hannes J.

Günter Gosch:

Hallo.
Es könnte die Gaststätte von Andresen Ecke Kappelner/Königstraße sein.
Gruß Günter.

Dietmar Nisch:

Hallo, liebe Süderbraruper, auch in Mannheim ist es seit zwei Tagen heiß und morgen wird es bestimmt mit Blitzen und Donnern krachen und ich werde sehen, ob ich lachen….Der Name Andresen sagt mir etwas. Eine „Eck“-Kneipe befand sich im Hinterhof eines davorstehenden Eckhauses an der Kappelner- und Königsstraße, also rechts neben der Bäckerei Ebsen. Meine Mutter meinte damals einmal, dass selbst der Bürgermeister Ehlerts sein Bier dort bei Dämmerlicht genossen hat. Als ich 1999 in Süder war, habe ich so gestaunt, was sich alles verändert und verbessert hat, und mein erstes Bier wohl im Restaurant Korfo mir bewilligt. Gruß Dietmar

 

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10 Kommentar zu Süder-Rätsel Nr. 252 (gelöst) – Kappelner Straße 13

  1. Dietmar Nisch schreibt:

    Hallo, liebe Süderbraruper, auch in Mannheim ist es seit zwei Tagen heiß und morgen wird es bestimmt mit Blitzen und Donnern krachen und ich werde sehen, ob ich lachen….Der Name Andresen sagt mir etwas. Eine „Eck“-Kneipe befand sich im Hinterhof eines davorstehenden Eckhauses an der Kappelner- und Königsstraße, also rechts neben der Bäckerei Ebsen. Meine Mutter meinte damals einmal, dass selbst der Bürgermeister Ehlerts sein Bier dort bei Dämmerlicht genossen hat. Als ich 1999 in Süder war, habe ich so gestaunt, was sich alles verändert und verbessert hat, und mein erstes Bier wohl im Restaurant Korfo mir bewilligt. Gruß Dietmar

  2. Günter Gosch schreibt:

    Hallo.
    Es könnte die Gaststätte von Andresen Ecke Kappelner/Königstraße sein.
    Gruß Günter.

  3. Johannes Jensen schreibt:

    Moin, fangen wir mal an: zuerst „Om de Eck“ (Mädi-Bar), dann Marktklause (lecker Hähnchen), jetzt Restaurant „Korfu“.
    Gruß, Hannes J.

  4. Dietmar Nisch schreibt:

    Eine urige Kneipe Ecke Kappelner Strasse und Königstrasse (gegenüber dem ehem. Lämmerstall). Gruß Dietmar

  5. Gudrun Fricke-Jensen schreibt:

    Dank der vorhandenen Literatur kann ich dieses Mal ganz sicher sein. Kappelner Str. 13, 1914, Eiche-Bier Verlag Hermann Andresen; heute Marktklause

  6. Corinna Wernecke schreibt:

    Hallo!
    Das Haus steht/stand in der Kappelner Str.13.
    Ehemalige Marktklause, heute ein griechisches Restaurant.
    Gruß Corinna

  7. Dietmar Nisch schreibt:

    Moin, liebe Süderbraruper, das Foto dürfte 70 Jahre alt sein und an das Haus kann ich mich nicht erinnern. Wenn unter Manufakturwaren auch Bekleidung gemeint ist, so hatte der Geschäftsinhaber Herr Lüth in der Bahnhofstrasse neben dem Radiohändler Meyer-Stüve ein Bekleidungsgeschäft und für Jedermann hatte auch alles gepaßt. Besonders erinnere ich mich an die Tochter von Frau und Herrn Lüth, Bärbel Lüth. Sie war im Harmonika-Club-Süderbrarup Mandolinen-Spielerin. Gruß Dietmar

  8. Michaela Bielke schreibt:

    Hallo,
    es ist die Kappelner Str. 13.
    Vg
    Michaela

  9. Karl Pusch schreibt:

    Moin,
    Wir sehen das Haus Kappelner Straße 13 im Jahre 1914: Eiche-Bier-Verlag Hermann Andresen; heute “ Marktklause “.
    Mit freundlichen Grüßen aus Hürup
    Karl Pusch

  10. Kai u. Gabi Wisniewski schreibt:

    Hallo,
    Das ist das Haus in der Kappelner Strasse im Jahr 1914.
    Eiche Bier Verlag, später Marktklause von Jochen Andresen.
    Heute ist da das Restaurant „Korfu“ drin.

    Gruß Gabi und Kai

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