Alt-Süderbrarup (28) – obere Große Straße Anfang der 60er

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Die obere Große Straße, wie viele ältere Mitbürger sie noch kennen.

Auf der linken Straßenseite das Kino Roxy mit der Stahltreppe zum Vorführraum, dahinter zu sehen der Schreibwarenladen von Erich Schüler („Erich Dienstag“, weil alle Bestellungen auf Nachfrage immer Dienstag zu erwarten waren). Daran anschließend der Textilwarenladen Lühr & Meyer.

Auf der rechten Straßeseite die große Scheune des Ehlershofs mit den Buchstabe IBCAB an der Wand, wobei von einigen das „C“ als „E“ gesehen wurde und das ganze dann als „Ich bin ein armer Bauer“ interpretiert wurde.

In der Lücke zwischen der Scheune und dem Wohnhaus von Zahnarzt Pehrs der Pavillon von Karl Weiß mit dem großen Warenautomaten auf dem freien Platz davor. Hinter dem Pehrs-Haus ist die Süderbrarzper Meierei zu  sehen und mittig im Bild das Eckhaus von Nicolaus Schmidt mit der Javobi Kirche im Hintergrund.

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5 Antworten zu Alt-Süderbrarup (28) – obere Große Straße Anfang der 60er

  1. Dietmar Nisch sagt:

    Bitte eine Korrektur:
    … berührt mich auch heute noch.
    Dass diese Geschichte wahr ist, …
    Nebenbei: der Hühneraufstieg erfolgte mittels eines mit ca. 45 Grad zugeführten
    Holzbretts mit darauf genagelten kurzen Querlatten zur Hühnereingangsöffnung.
    Herrn Simla war auch ein dudenfester Deutschlehrer und dies seih ihm als mein Dank gezollt.

  2. Elfriede Nissen sagt:

    Hallo, bei dem Stichwort Kino fiel mir ein, daß es in Süderbrarup kurzzeitig sogardrei Kinos gab. Nachdem der Wintergarten geschlossen hatte, gab es im Saal Filmvorführungen. Ich vermute, daß der recht geschäftstüchtige Herr Berg (Eigentümer des Filmpalastes in der Bahnhofstraße) die Chance genutzt hat, seinen Besuchern weitere Filme anzubieten, bis das Gebäude an Herrn Theo Berendsen verkauft wurde. Vielleicht weiß ja jemand Genaueres. LG E. Nissen

    • admin sagt:

      Das müsste dann ja laut Chronik nzwischen 1956 (Schließung Wintergarten) und 1958 (Übernahme des Hauses durch die Firma Berendsen) gewesen sein. Ich persönlich kann mich nicht daran erinnern, obwohl ich damals von meinene Eltern ins Kino mitgenommen wurde. Erster Kinobesuch, an den ich mich erinnere war zum Zeichentrickfilm „Peter Pan“ im Filmpalast – muss ca. 1954/55 gewesen sein.

      • Dietmar Nisch sagt:

        Das stimmt, dass in dieser Zeit (1954 oder 1955) der Film
        „Peter Pan“ von Walt Disney lief. Kann mich nur nicht entscheiden, ob im Roxy oder im Filmpalast.
        Falls jemand wüsste, wo ein gewisser Peter Thomsen aus der
        Teichstr. seine Zeit vertreibt, so hätte ich gerne Kontakt zu
        ihm, denn mit ihm zusammen war ich bei „Peter Pan“.

    • Dietmar Nisch sagt:

      Es gab sogar noch ein „Wanderkino“ vom Volksschullehrer Simla. Mit seinem Dreizylinder-Zweitakter-DKW ging es mit dem schweren Siemens-Tonfimprojektor, Lautsprecher, Regelwiderstand, etlichen 16 mm Spielfilmen und mit Simla, einem Schulkamerad und mit mir auf Achse in ein Angeliter Dorf.
      Irgendwo in einem „Hühnerdorf“ wurde der Projektor in einem kleinen
      Ställchen aufgebaut, wo sonst die Hühner schlafen und das Projektorlicht ging genau durch das viereckige Hühnereingangsöffnung durch, das in etwa 1,5 m Höhe bestand. Hühner waren jedoch nicht sichtbar.
      Im überdachten Raum davor waren mehrere Reihen Sitzbänke aufgestellt, die sich nach und nach mit Dorfbewohnerinnen und Bewohner füllten.
      Der tolle Film „Afrika erwachet“ berührt auch heute noch.
      Mein Schulkamerad und ich erhielten für seine Assistenz jeweils 50 Pfg.
      Mit den verdienten 50 Pfg. ging ich dann zum Filmpalast und habe somit
      zwei vollwertige Kinofilme für „Umme“ erleben können.
      Das diese Geschichte war ist, könnte der Schulkamerad bestätigen.

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