Inserate 1983/84

Ich versuche gerade anhand von Inseraten aus alten Zeitungen / Amtskurieren meine kleine Liste der (früheren) Süderbraruper Geschäfte zu vervollständigen. Dabei sind mir folgende zwei Anzeieg aufgefallen (Amtskurier 1983/84):

heilborn Das Inserat links weist auf das damals wohl neu von der Familie Heilborn übernommene Bahnhofscafe hin. Auffällig ist, dass es versehentlich oder mit der Absicht, Aufmerksamkeit zu erregen nicht nur auf dem Kopf, sondern auch spiegelverkehrt abgedruckt war.

snackbar Das zweite Inserat (rechts wirbt für eine neue Snack-Bar in Süderbrarup. Leider ist in der Anzeige keine Adresse aufgeführt, sondern nur die Telefonnummer. Weiß einer der Leser vielleicht etwas über diese Snack-Bar und wo sie in Süderbrarup war ?

Karsten Pellatz:

Die Snackbar war am Germaniaplatz zu finden. Muss so Mitte der 90er gewesen sein. Gab da lecker Pizza für 4 DM.

Das Inserat ist aber eher von Anfang der 80er. War das am Germaniaplatz nicht die „Klönstube“ oder so ähnlich ?

Karl Pusch:

Moin,
ich halte die Angabe Germaniaplatz für richtig. Die Anliegergrundstücke tragen aber die Bezeichnung Große Straße. Die Klönstube war doch wohl in der Bahnhofstraße 20 – siehe Beitrag “ Geschäftsreise “ Bahnhofstraße, hinterer Teil rechts -. Oder gab es mehrere Klönstuben?

My beautiful picture Die Klönstube war zunächst im ehemaligen Geschäftshaus Blöcker & v.d.Osten. Später zog der Besitzer mit seinem Lokal in das Haus Große Straße 4. Dort war es jedenfalls im Januar 1995.  Die Anzeige der Snack-Bar erschien in der März-Ausgabe 1983 des Amtskuriers und dann noch einmal im nächsten Heft. Auf dem Film „Fahrt durch Süderbrarup 1983″ – der, wenn ich Heini richtig verstanden habe, im November gedreht wurde – spricht Heini noch von Fernseh-Kirchner, meine ich.

Bei der Biermarke Moravia-Pils muss ich irgendwie an den Kiosk von Karl Weiß denken, kann aber nicht sagen, warum. Jetzt hab ich’s – siehe Bild rechts. Die Snack-Bar könnte also auch dort gewesen sein.

Dörte Restorff:

Moin,
laut Süderrätsel 347 aus 2012 ist das Große Str. 26 gewesen, wenn ich das richtig gelesen habe. Betreiber Eheleute Cornelsen

Viele Dank für die Recherche. Da steht die Lösung des Rätsels doch tatsächlich hier im Blog, und zwar in einem Kommentar von Christian Pagel zum oben genannten Süder-Rätsel Nr. 347, den ich hier mal zitiere:

Christian Pagel:

Ich werde demnächst ein Bild mit Frontansicht beisteuern.
Es befindet sich in unseren Hausunterlagen und war eine der Unterlagen, die zur Finanzierung des ersten Umbaus durch meine Goßeltern dienten.
Zunächst gab es zur Straße ein dreigeteiltes Schaufenster.
Später wurde im Eingangsbereich rechts eine Fensterluke eingebaut, durch die Herr Weiß sein leckeres Softeis verkaufte.
In einem zweiten Umbau durch meine Eltern entstand dann die sogenannte „Snackbar“, die vom Betreiberehepaar Cornelsen geführt wurde…

Damit kann diese Akte ja geschlossen werden.

Dies und DasPermalink

7 Kommentar zu Inserate 1983/84

  1. Dörte Restorff schreibt:

    Moin,

    laut Süderrätsel 347 aus 2012 ist das Große Str. 26 gewesen, wenn ich das richtig gelesen habe. Betreiber Eheleute Cornelsen

    Viele Grüße

  2. Karl Pusch schreibt:

    Moin,
    ich halte die Angabe Germaniaplatz für richtig. Die Anliegergrundstücke tragen aber die Bezeichnung Große Straße. Die Klönstube war doch wohl in der Bahnhofstraße 20 – siehe Beitrag “ Geschäftsreise “ Bahnhofstraße, hinterer Teil rechts -. Oder gab es mehrere Klönstuben?
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Pusch

  3. Michaela Bielke schreibt:

    Oje,sorry, mein Gedächtnis ist auch nicht mehr so gut. Klönstube war es am Germaniaplatz.

  4. Michaela Bielke schreibt:

    Karsten hat Recht, es war in der Großen Str. 4.
    Irgendwie war dort alles lecker!!!

  5. Dörte Restorff schreibt:

    Guten Morgen,

    Könnte das „Bonanza“ gewesen sein

    Happy Tag

  6. Karsten Pellatz schreibt:

    Die Snackbar war am Germaniaplatz zu finden. Muss so Mitte der 90er gewesen sein. Gab da lecker Pizza für 4 DM.

  7. Regina Burgwitz schreibt:

    diese Telefonnummer hat heute Manfred Koch im Kastanienweg – vielleicht kann er weiterhelfen, denn oft kommen ja, wenn man eine Telefonnummer übernimmt, noch Anrufe für den alten Anschlussinhaber

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